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AntjeG

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Sonntag, 4. März 2012, 20:31

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Reisebericht

Dies wird ein "kinderloser" Reisebericht. Wir waren ohne Kind unterwegs und auch der Kids-Club auf AIDAaura hatte nicht so wirklich viel zu tun: Es waren nur 3 Kinder an Bord. Nun ja, es waren keine Ferien und für kleine Kinder ist die Anreise ja auch recht lang.

"Tipps und Tricks" baue ich gleich mit in den Bericht ein. Wir haben viel auf eigene Faust unternommen und sind auch auf eigene Faust an- und abgereist. Ich habe vor der Kreuzfahrt noch kanadische Freunde in der Nähe von Montréal besucht und Kathrin, mit der ich mir die Kabine geteilt habe, ist direkt am 22.09. angereist.

Auch wenn es jetzt schon ein paar Monate her ist, schwelgen wir noch täglich in Erinnerungen an diese Traumreise.

Jeder Reisetag wird ein extra Beitrag. Viel Spaß beim Lesen und für Christine und alle anderen, die die Tour bald machen ganz viel Vorfreude.
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Sonntag, 4. März 2012, 20:37

Oh toll ! Eine Tour nach New York steht bei uns auch noch ganz weit oben auf der Liste. :-)
Freu mich drauf !
LG divi

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Sonntag, 4. März 2012, 20:43

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Anreisetag 22.09.2011

Den Flug haben wir bei einem auf Nordamerika spezialisierten Reiseveranstalter in Hamburg gebucht. Linienflug mit Lufthansa Hamburg-Montréal. Kathrins Flieger landet pünktlich gegen 18 Uhr Ortszeit (gegenüber Deutschland sind es übrigens 6 Stunden Zeitverschiebung). Die Formalitäten bei den kanadischen Behörden dauern über eine Stunde, da fast zeitgleich 3 Flieger gelandet sind.

Mein Linienbus aus Sherbrooke ist pünktlich in Montréal angekommen. Während ich auf Kathrin warte, laufen mir mehrfach die Mitarbeiter von AIDA mit den Hinweisschildern für den Transfer zum Schiff über den Weg. Man kann diesen auch zubuchen, wenn man individuell angereist ist. Kostenpunkt: 25 € pro Person.

Da ich mich in Montréal auskenne, verzichten wir auf den AIDA-Transfer, denn das geht auf eigene Faust deutlich günstiger:
Wir ziehen am Automaten für 8 $ pro Person ein Ticket für den Linienbus, der den Flughafen von Montréal mit dem Busbahnhof verbindet. Wir steigen an der Station "Metro Lionel Groulxx" aus und in die Metro Richtung Square Victoria ein. Ab der Metrostation Square Victoria nehmen wir uns ein Taxi. Hätten wir die Koffer nicht, hätten wir zu Fuß gehen können. Das Taxi kostet incl. Tip 10 $. Unser Busticket gilt auch für die Metro und es ist ein 24-Stunden-Ticket für alle Bus- und Metrolinien im Stadtgebiet von Montréal, so das wir es auch morgen noch nutzen können.

Wir gönnen uns an der Ocean Bar einen leckeren Wilkommenscocktail und fallen dann todmüde in die Kojen - äh Betten. Mir stecken ereignisreiche Tage bei den kanadischen Freunden in den Knochen und Kathrins innere Uhr steht noch auf 3 Uhr morgens deutscher Zeit.
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Sonntag, 4. März 2012, 21:05

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Montréal 23.09.2011

Wer ausschlafen will, sollte auf der AIDAaura den Schalter für den Kabinenlautsprecher abdrehen! Da ich bisher nur auf den großen AIDAs unterwegs war, wußte ich das nicht. Also wurden wir um 7 Uhr mit netter Musik geweckt. Blöde, wenn man nach dem Anreisetag noch die Zeitumstellung wegschlafen muss. Also drehen wir uns nochmal um.

So gegen 10.30 Uhr sind wir aber durch ein ausgiebiges Frühstück gestärkt dann von Bord gegangen. Montréal erkunden wir auf eigene Faust. Zunächst gehen wir zu Fuß zur Kirche Notre Dame (vom Liegeplatz aus zu sehen) und besichtigen sie auch von innen (5 $ Eintritt, lohnt sich aus meiner Sicht).

Notre Dame de Montréal

Wir bummeln durch die Straßen um die Kirche, die zu Vieux Montréal, der Altstadt, gehören.

Vieux Montréal und Notre Dame

Zu Fuß gehen wir weiter zum Rathaus.

Rathaus von Montréal

Anschließend fahren wir mit der Metro in die Innenstadt (Haltestelle Place d´Armes) und fahren mit dem Linienbus hoch zum Park Mont Royal, der sozusagen die gute Stube der Einwohner von Montréal ist. Unterwegs steigen wir an einem Aussichtspunkt aus und haben eine grandiose Sicht auf die Stadt.

Blick auf Montréal auf dem Weg zum Park Mont Royal

Der Busfahrer hat diese Haltestelle extra nochmal angesagt für die Touristen. Oben im Park machen wir einen kleinen Spaziergang und gönnen uns im "Smith House" einen kleinen Mittagsimbiß. Frisch gestärkt geht´s mit dem Bus wieder runter in die Innenstadt. Wir bummeln durch die Wolkenkratzer-Schluchten und statten auch Basse-Ville, der über 30 km langen unterirdischen Fußgängerzone, einen Besuch ab.

Basse Ville

Natürlich darf auch die Haupteinkaufsstraße Rue Catherine nicht fehlen, auch wenn die angebotenen Waren unsere finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Per Zufall finde ich auch die kleine Kirche wieder, die sich in der goldfarben glänzenden Fassade eines Hochhauses spiegelt. Wow!



Mit der Metro geht es wieder zurück nach Vieux Montréal und zu Fuß zum Schiff.

Unser wunderschöner Tag hat uns doch tatsächlich nur die 5 $ Eintritt in Notre Dame und den Imbiß gekostet, denn das Metroticket von gestern hat heute noch mit uns "ausgehalten". Wer früh landet, muss evtl. für den Rückweg zum Schiff eine Einzelfahrt für 3 $ nachlösen.

Hilfreich ist ein Stadtplan, auf dem auch die Metrohaltestellen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind.

Abends findet vor dem Auslaufen die SNRÜ statt. Wir stärken uns im Markt-Restaurant für die Sail-Away-Party. Das "Markt" sollte dann auch unser "Stammlokal" werden. Wir schätzen einfach die gegenüber dem Calypso ruhigere Atmosphäre. Und die kulinarischen Themenabende vermisse ich seither auf den großen Schiffen schmerzlich!

Montréal beleuchtet und mit Sail-Away-Musik ist unbeschreiblich. Auf der Sail-Away-Party halten wir es nicht lange aus. Das liegt nicht an der Party - wir sind einfach groggy, obwohl wir einen wunderschönen, entspannten Tag in Montréal hatten. Morgen wartet ein dicht gedrängtes Programm in Ville de Québec auf uns!
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Sonntag, 4. März 2012, 21:24

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Ville de Québec 24.09.11

Ville de Québec (oder Quebec City, wie die anglophonen Kanadier sagen) ist die Hauptstadt der Provinz Québec und die älteste Stadt Nordamerikas (hatte kürzlich 400. Stadtjubiläum). Die Altstadt ist Weltkulturerbe der Unesco und die einzige noch erhaltene Stadtmauer der Neuen Welt ist hier zu finden.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Château Frontenac, ein Luxushotel der kanadischen Eisenbahngesellschaft, das zwar wie ein Schloss aussieht, aber schon als Hotel gebaut wurde.

Château Fronteanc

Der Kreuzfahrthafen befindet sich nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt. Man braucht also eigentlich nicht mal einen Ausflug buchen, um diese faszinierende Stadt zu erleben. Wir haben es trotzdem getan, um in kurzer Zeit viel zu sehen, denn wir hatten noch andere Termine. Aber der Reihe nach:

Die AIDAaura legt pünktlich um 8 Uhr an. Wir haben über das Internet eine 2,5stündige Stadtrundfahrt vorgebucht. Diese fährt am Völkerkundemuseum ab, welches wir in knapp 10 min zu Fuß erreichen. Der Kleinbus fährt mit uns durch die Altstadt,

Altstadt

dann um den Altstadthügel herum zum Provinzparlament.

Provinzparlament

Das Parlamentsgebäude erinnert an London. Es befindet sich auf einem Berg, und man hat von oben eine schöne Aussicht auf den St.-Lorenz-Strom und die am anderen Ufer gelegenen Laurentinischen Berge.

Auf eigene Faust kann man sehr schön durch die Gassen bummeln. Die vielen kleinen Läden mit Kunsthandwerk sind sehenswert, ebenso die mit Szenen aus der Geschichte bemalten Häusergiebel. Von der Unter- und die Oberstadt kann man viele, viele Treppenstufen steigen (Achtung: Gefahr von Muskelkater!) oder mit dem Funiculaire, einem Aufzug, fahren (2 $ pro Person und Richtung).

Funiculaire

Nach unserer Stadtrundfahrt haben wir eine Stunde Mittagspause, und dann geht es auf einen über AIDA gebuchten Ausflug nach Wendake. Wendake ist eine Huronensiedlung, die einzige noch bewohnte in ganz Kanada. Wir werden mit einem traditionellen Willkommenstanz begrüßt, besichtigen das Haus der Häuptlinge (die hier Grands Chefs genannt werden) und ein traditionelles Langhaus. Für alle Kinder: Es gibt hier keine Zelte oder Tipis, die Huronen haben schon vor Ankunft der Weißen in Langhäusern aus Holz gelebt. Unsere einheimische Führerin erzählt uns viel über das Leben der Huronen früher und heute. Wir besichtigen eine kleine Kirche und einen Wasserfall und haben dann noch ein paar Minuten Zeit für den Souvenirshop, wo handgefertigte Souvenirs und Kunstwerke angeboten werden.


Wendake


Der Ausflug ist sehr interessant, aber für die 4 Stunden ist das Programm viel zu gedrängt. Man wird überall durchgehetzt. Eine Stunde mehr Zeit hätte dem Programm gut getan. Für alle, die Sorge haben, auf diesem Ausflug eine reine Alibiveranstaltung für Touristen zu erleben: Diesen Eindruck hatte ich nicht. Die Führerin berichtete nicht nur von den Traditionen, sondern auch sehr offen von den Problemen, vor denen die verschiedenen Stämme der "First Nations" in Kanada heute stehen.

Nach dem Auslaufen sehen wir uns die Lasershow und die Show "Leinen los" im Theater an. Ach ist das schön, mal nicht um einen Platz mit guter Sicht kämpfen zu müssen! Das stört mich ja auf den großen AIDAs an dem Theatrium-Konzept.
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Sonntag, 4. März 2012, 21:43

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Seetage 25.-26.09.11

Ja, was soll ich dazu sagen? Für Seetage hat wohl jeder sein eigenes Programm.

Seetag

Mit Kathrin, die das erste Mal auf Kreuzfahrt ist, mache ich erstmal einen ausgiebigen Schiffsrundgang. Die Sonne scheint, und wir setzen uns auf das Pooldeck, um die ersten Postkarten zu schreiben. Draußen ist noch Land in Sicht, denn wir befinden uns nicht auf dem Meer, sondern im St.-Lorenz-Strom! Kreuzfahrt mal anders...

Auf der AIDAaura ist auch ein Lektor, dessen sehr interessante Diavorträge über die nächsten Häfen wir uns anhören und ansehen.

Wir genießen die Ruhe in der Hemmingway Lounge, gehen in die Sauna und abends wieder ins Theater.

Fazit: 2 Tage nur rumgegammelt und es war super schön. Jetzt sind wir bereit für die nächsten Abenteuer.
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Sonntag, 4. März 2012, 22:04

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Halifax 27.09.11

Heute legen wir schon um 7 Uhr in der Hauptstadt der Provinz Nova Scotia an und haben hier auch nicht viel Zeit, denn um 15 Uhr heißt es schon wieder "Leinen los". Bei der kurzen Liegezeit und dann auch noch so früh morgens lässt es sich schlecht auf eigene Faust planen. Zumal mir meine kanadischen Freunde auch geraten hatten, in die Umgebung zu fahren, da Halifax selbst nicht so sehr viel zu bieten habe. Kathrin möchte eine Ahornsirupfabrik von innen sehen, ich will unbedingt nach Peggy´s Cove. Nach langer Diskussion haben wir uns entschieden, hier einen AIDA-Ausflug zu machen - und es sollte der schönste Tag der ganzen Reise werden. Der Ausflug verbindet auch unsere Wünsche auf geniale Weise und ist jeden Cent seiner 68 € wert.

Halifax

Aber wieder der Reihe nach:

Wir starten um 7.30 Uhr. Halifax schläft noch. Wir fahren zunächst zum Fairview-Lawn-Friedhof. Hier sind viele Opfer der Titanic-Katastrophe begraben, denn von Halifax aus brachen die Rettungsmannschaften damals auf und brachten dann auch die geborgenen Opfer hierher zurück.

Anschließend fahren wir nach Peggy´s Cove. Die Fahrt dauert ca. 45 min und führt durch ein landschaftlich sehr schönes Gebiet. Peggy´s Cove ist ein kleines Fischerdorf mit nur etwas mehr als 40 Einwohnern. Hier steht der berühmteste Leuchtturm von Kanada. So kommt es, dass jährlich ca. 700.000 Touristen über das kleine Dorf herfallen, dessen Einwohner vom Hummerfang und eben den Touris leben.


Peggy´s Cove

Leuchtturm


Da wir so früh da sind, ist es noch leer, die beiden AIDA-Busse sind die einzigen. Wir haben eine Stunde Freizeit und bummeln durch den Ort und natürlich zum Leuchtturm. Das Wetter meint es sehr gut mit uns, dieser Vormittag könnte einer Hochglanzbroschüre des Tourismusbüros entstammen!
Als wir Peggy´s Cove wieder verlassen, kommen uns 5 Ausflugsbusse aus Richtung Halifax entgegen. Jetzt wird´s da voll, gut, dass wir weg sind.

Wir fahren auf anderem Weg nach Halifax zurück und halten unterwegs in Upper Tantalon, wo wir eine kleine Ahornsirupfabrik besichtigen (Acadian Maple Products). Die Herstellung des Ahornsirups wird uns erklärt und wir können verschiedene Produkte des Familienbetriebs probieren - Kekse, Bonbons, Grillsauce und natürlich Sirup werden angeboten und in dem kleinen angeschlossenen Laden auch fleißig gekauft. Nach den Bonbons und der Grillsauce bin ich süchtig geworden und habe rausgefunden, dass es in der Schweiz eine Firma gibt, die diese direkt bei Acadian Maple bezieht und auch nach Deutschland liefert. Der Nachschub ist gesichtert!

Als wir Halifax erreichen, ist es Mittagszeit und wir haben ca. 1 Stunde Freizeit an der Hafenpromenade, wo wir bei Tim Horton´s einen Imbiß zu uns nehmen. Tim Horton´s ist für mich ein "Must have", wann immer ich in Kanada bin. Ist sowas wie die kanadische Antwort auf McDonald´s, aber deutlich leckerer. Nach dem Cappucchino mit Toffee-Geschmack bin ich seit meiner ersten Kanada-Reise süchtig und als geeister Cappucchino ist er nochmal besser!

Wir machen noch eine kleine Stadtrundfahrt und bekommen bei einem Fotostop die Gelegenheit, Halifax von der Zitadelle aus von oben zu sehen. Dann ist die Zeit auch schon rum und wir fahren zurück zum Schiff.

Wer in Halifax ohne viel Umstand etwas auf eigene Faust machen möchte, dem empfehle ich die in Hafennähe gelegenen beiden Museen (Maritime Museum mit einer Abteilung über die Titanic und Pier 21 Einwanderermuseum). Eintritt kostet um die 8 $.

"Sail Away" bei Tageslicht hat auch mal was. Wir verbringen den Rest des Nachmittags auf dem Pooldeck damit, unsere Eindrücke zu sortieren und gehen abends wieder ins Theater.



Fortsetzung folgt...
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Montag, 5. März 2012, 10:47

Was für ein toller Bericht!!!
Diese Reise steht auch noch weit oben auf meinem Wunschzettel!

Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

LG
Bine

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Montag, 5. März 2012, 18:38

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Bar Harbor 28.09.11

Heute sind wir also das erste Mal in den USA, und das erfordert eine Menge Organisation von Crew und Gästen. Bevor wir von Bord dürfen, steht nämlich der "face check", die Paßkontrolle der amerikanischen Grenzpolizisten, auf dem Programm. Bereits Tage vorher hat die Crew alle Reisepässe eingesammelt, sie vorne mit Aufklebern versehen und die von den Passagieren im Schiffsmanifest angegebenen Daten auf die amerikanischen Formulare übertragen (um den Ablauf zu beschleunigen), und es hat an den Seetagen eine Infoveranstaltung im Theater gegeben mit Verhaltensmaßregeln á la "machen Sie den Officer bloß nicht blöde an, dann kommt hier keiner von Bord". Auch bestimmte Scherze sollte man tunlichst unterlassen. Wenn man die Ratschläge der Crew beherzigt, sind die amerikanischen Grenzer aber sehr freundliche Menschen. Immer dran denken: Die machen auch bloß ihren Job.

Es ist also morgens im Theater auf der Bühne eine Reihe mit Tischen aufgebaut, an denen die amerikanischen officer sitzen. Hinter jedem von ihnen steht ein Crewmitglied, um bei Bedarf den Gästen zu dolmetschen. Nach ein paar kurzen Fragen gibt es den Stempel in das grüne Formular und den Paß mit einem freundlichen Lächeln und einem netten "enjoy your visit to the USA" zurück. Unten an der Treppe steht noch ein Crewmitglied und verteilt an alle, die ihren Paß wiederhaben, kleine rote "Landgangskarten". Wir werden heute nämlich getendert, und damit an der Tenderpforte nicht nochmal amerikanische Kontrolleure stehen, die gucken, ob auch nur "Paßinhaber" in die Tenderboote steigen, gibt es die kleinen Karten. Beim Einstieg ins Boot gibt man die ab. Die Amerikaner vergleichen am Ende einfach die Zahl der roten Kärtchen mit der Zahl der erteilten grünen Formulare. Wenn´s übereinstimmt, ist alles gut. Wenn nicht, hat wohl die Crew ein Problem...
Die Vorbereitung dieser Prozedur durch die Crew nötigt mir mal wieder Respekt für AIDAs Fähigkeit ab, Massen geschickt zu bewegen. Es ist alles straff durchorganisiert, damit keiner länger als 15 min warten muss (bei 1200 Leuten, die heute ein grünes Formular und ein rotes Kärtchen haben und möglichst fix an Land wollen!). Die Pässe mit zugehörigen grünen Formularen stehen, bewacht durch die Rezi, parat. Ständig gibt es Durchsagen, wer sich jetzt Richtung Theater begeben sollte (der Rest kann gemütlich beim Frühstück, an Deck oder sonstwo den Gang der Dinge abwarten). Es geht los mit allen, die einen Vormittagsausflug mit AIDA gebucht haben. Dann sind die Ganztagsausflügler dran und der Rest wird deckweise aufgerufen. Es geht von oben nach unten, unser Deck 4 kommt als Letztes. Wer einen individuellen Ausflug mit fester Abfahrtszeit gebucht hat, darf nach Absprache mit dem am Eingang zum Theater postierten Crewmitglied auch schon direkt nach den AIDA-Ausflüglern.

Tendern macht mir immer irre Spaß. Heute strahlt die Sonne mit aller Kraft dazu vom Himmel und es gibt kaum Wellen. In ein paar Minuten sind wir an der Pier. Direkt an der Pier befindet sich ein Infozentrum mit Ticketverkauf für Rundfahrten, einem Souvenirladen und einem Restaurant. Wir holen hier unsere über das Internet für ca. 20-25 $ (so genau weiß ich das nicht mehr) reservierten Tickets für eine 2,5stündige Rundfahrt mit "Olli´s Trolley" ab. Dieses Gefährt ist ein auf alt getrimmter Bus, mit dem wir durch Bar Harbor und den Acadia Nationalpark fahren werden. Stilecht bestehen die Sitze aus ungepolsterten Holzbänken. Nix für Rückenschmerzgeplagte, aber wir finden es witzig.

Olli´s Trolley

Wir fahren durch Bar Harbor und erfahren viel über die Geschichte des Ortes und des Nationalparks. Dann geht es hinein in den Park zunächst zum Cadillac Mountain, wo es einen 15 min Fotostop gibt. Durch den Nebel da oben haben wir zwar keine Fernsicht, aber die herbstliche Farbenpracht der Pflanzen ist die Fahrt allemal wert.

Auf dem Cadillac Mountain

Weiter geht es auf der Loop Road, einer Rundstraße durch den Park (ca. 30 km). Wir fahren diese aber nicht ganz ab, sondern machen einen Abstecher zum Thunder Hole, einem Felsvorsprung, der ins Meer ragt. Die 15 min Fotostop hier sitzen wir auf den Felsen in der Sonne, schauen auf´s Meer und lauschen der Brandung.

Thunder Hole

Ist das herrlich! Eigentlich möchten wir jetzt hierbleiben. Gut, dass der Bus seinen Fahrplan hat, sonst hätten wir weitere schöne Ecken verpasst.

Nach 2,5 Stunden stehen wir wieder an der Pier, wo die Tenderboote von der AIDAaura fleißig Pendelverkehr fahren. Ein nettes Fotomotiv. Auf Empfehlung unseres Fahrers von "Olli´s Trolley" kehren wir in dem Restaurant an der Pier ein. So richtig hungrig sind wir nicht, denn wir haben unseren Mägen ja schon ein paar Tage auf der AIDAaura immer zuviel zugemutet, aber wir wollen den so hochgelobten Blaubeerkuchen probieren. Hmmmm, das hat sich gelohnt.

Blueberry Pie

Ich habe noch nie einen Obstkuchen mit so viel Obst gegessen. Der Kuchen bestand zu mindestens 80% aus Blaubeeren mit sehr wenig Teig drumrum, dazu eine riesige Kugel Vanilleeis und - wie in den USA und Kanada üblich - Kaffee satt. Für uns beide zusammen haben wir nicht mal 10 $ inc. Tip bezahlt.

Wir schlendern die Hauptstraße runter zum "Village Green", einem kleinen Park. Hier fahren die Shuttlebusse der Nationalparkverwaltung ab (mit Parkticket kostenfrei, Parkticket für 5 $ direkt am Village Green zu kaufen). Die Fahrpläne und eine ganze Reihe weiterer Informationen über den Park bekommt man auf der Seite der Nationalparkverwaltung (www.acadiamagic.com). Wir fahren mit dem Bus zum Visitor Center, um dieses zu besichtigen. Es gibt einen Film über den Park zu sehen (kostenfrei, sogar auch auf Deutsch) und jede Menge Infomaterial. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang auf den Carriage Roads, bevor wir mit dem Shuttle wieder zurück zum Schiff fahren.
Die Carriage Roads sind Wege, die ursprünglich für Pferdekutschen angelegt wurden. Heute teilen sich Wanderer, Radfahrer und Kutschen diese Wege.

Man kann im Park auch eine Kutschfahrt machen, die Busse der Nationalparkverwaltung halten, soviel ich weiß, direkt an den Wildwood Stables. Auch gibt es eine Buslinie, die die ganze Loop Road abfährt. Ist sicher eine schöne und sehr preiswerte Alternative zu unserer Trolleyfahrt. Wir fanden es aber schön, auch vom Ort Bar Harbor noch was zu sehen. Das bieten die Nationalparkbusse nicht.

Klar abraten möchte ich nach meinen Recherchen davon, einen Mietwagen zu nehmen. Die Mietwagenstation befindet sich weit außerhalb am Flughafen. Je nachdem, wann man nach dem face check von Bord kommt, erwischt man entweder gleich einen Bus zum Flughafen oder muss lange warten. Das Auto muss dann auch zum Flughafen zurück und die Kreuzfahrer mit Bus und Tenderboot zurück auf ihr Schiff. Taxi zum Flughafen zwecks Autoabholung dürfte sehr teuer werden, denn es sind so etwa 30 km.
Selbst die Tourist-Info hat vom Mietwagen abgeraten und auf die Nationalparkbusse und Trolley- bzw. Kutschfahrten verwiesen.
Alternativ stelle ich mir auch eine der angebotenen Bootstouren in den Nationalparkgewässern schön vor - für alle, die die letztenTage noch nicht genug Wasser hatten.

Beim Auslaufen gibt es das berühmt-berüchtigte Offiziers-Shaken. Da Dodo im Kids-Club nix zu tun hat, ärgert er die Offiziere ein bißchen - sehr zur Freude der vielen erwachsenen Zuschauer, die trotz der hochprozentigen Drinks in ihren Händen jetzt wieder zu Kindern werden.

Der Abend klingt aus wie immer - Markt-Restaurant und Theater.
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Christine

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Montag, 5. März 2012, 18:39

Freue mich schon!!!

WOW!!! *freuuu* Diese Reise haben wir ja gebucht (und inzwischen umgebucht auf eine Saison später) und machen die Tour Montreal-New York ja nun nächstes Jahr mit AIDAbella. Freue mich schon riesig und verschlinge diesen Bericht daher umso mehr .o)= :give_heart:

Bin für alle Tipps zu haben!

Lieben Gruß Tine

P.S. Bilder kannst mir gerne an info@kids-on-cruise.de schicken - ich kann sie direkt auf den Server laden und sie einbinden bzw. Dir den Link zum Album geben und Du bindest Sie selbst an gewünschter Stelle ein.
Dir gefällt Kids-on-Cruise.de? Dann empfehle uns hier DANKE!:

TIPPS - aktuelle Specials:
Verlockung der Woche: AIDA Kreuzfahrten zum günstigen Preis!
Aktion - Exklusive New York Angebote mit Singapure Airlines
Aktuelles Angebot der Woche von TUI Cruises
Aktuelle Last-Minute Kreuzfahrtangebote bei LTUR L'TUR Kreuzfahrten

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Montag, 5. März 2012, 19:48

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: Boston 29.09.11 und Seetag 30.09.11

Das geht ja gut los heute: Es regnet und ist deutlich kälter als gestern.

Und dann diese Durchsage von Kapitän Becker (der übrigens wunderschön mit seinen Offizieren Shantys schmettern kann):
"Guten Morgen, liebe Gäste. Genießen Sie Ihr Frühstück ruhig gemütlich und etwas länger. Wir schleichen grade hinter der Queen Mary 2 her und werden daher mit etwa einer Stunde Verspätung in Boston ankommen."

Hat der eben "Queen Mary 2" gesagt? Und was von gemütlich sitzenbleiben? Nee, das geht ja mal gar nicht. Ab auf´s Pooldeck und das Anlegemanöver beobachten!

Queen Mary 2

Nachdem die "Queen Mary" direkt vor uns festgemacht hat, geht es auch bei uns schnell. Gangway an´s Schiff, auschecken, Boston entdecken!

Wir haben über das Internet ein Tagesticket für eine hop-on-hop-hoff-Stadtrundfahrt vorgebucht. Nicht irgendeine, sondern mit Spaßfaktor, nämlich in einer umgebauten Straßenbahn. War nicht sehr teuer, wenn ich mich erinnere, um die 20-25 $ pro Person. Abfahrtspunkt ist an der South Station, einem Bahnhof. Zu diesem Bahnhof fährt ab Kreuzfahrtanleger ein Linienbus, die Silver Line Nummer 2. Kostet pro Person und Strecke 2 $ (kann auch 1,50 $ gewesen sein, jedenfalls nicht mehr als 2 $).

An der South Station angekommen, steigen wir siegessicher in den ersten umgebauten Straßenbahnwagen, der uns begegnet - und werden höflich, aber bestimmt abgewiesen. Es gibt hier mehrere Unternehmen, die mit solchen Gefährten Stadtrundfahrten machen. Fahren alle an der South Station ab. Wir müssen auf "unsere" Firma warten. Der 3. Wagen ist der richtige.

"Converted Tram"-Stadtrundfahrt

Es gibt eine kleine Rundfahrt durch den Hafenbezirk, u.a. vorbei an der USS Constitution. Die Seaport Linie hat Anschluss an die Innenstadtlinie, die auch einen kleinen Abstecher nach Cambridge (die Stadt der Harvard Universität) macht. Da es regnet (immer noch), bleiben wir erstmal schön im Bus sitzen und bewundern die Mischung aus Wolkenkratzern,

Wolkenkratzer im Nebel

gediegenem Wohnkomfort der "besseren Gesellschaft" in Beacon Hill

Beacon Hill

und historischem Ambiente rund um den South Market. Hier steigen wir nun doch aus, denn wir haben einen Bonus auf unserem Ticket: freier Eintritt in das Old States House mit seiner Ausstellung zur Unabhängigkeitsbewegung.

Old States House

Das Museum finden wir sehr interessant. Für die vielen Eltern hier im Forum vielleicht gut zu wissen: Es gibt sogenannte "Hands on" Räume, in denen Kinder alles anfassen dürfen und kleine Experimente und Basteleien machen können.

In der Nähe teilen wir uns bei "Zoup" eine kleine Portion Sandwich Combo für 8 $ und fragen uns, wie einer alleine das schaffen soll. Kein Wunder, dass so viele Amerikaner übergewichtig sind, obwohl sie noch nie mit AIDA verreist sind

Der Regen hat jetzt aufgehört, und wir beschließen, einfach die Runde nochmal zu fahren. Viel Lust auf noch mehr "zu Fuß" haben wir beide nicht - Energie sparen für New York ist angesagt!

Boston läßt sich für gute Fußgänger übrigens auch sehr gut zu Fuß erkunden. Mit der Silver Line bis zur South Station fahren und von dort der roten Markierung auf dem Gehweg folgen. Dieser sogenannte "Freedom Trail" ist ca. 4,5 km lang und verbindet alle Sehenswürdigkeiten Bostons miteinander.

Wir sind gegen 17 Uhr nach unserer 2. Runde zurück auf dem Schiff. Nachmittags wird man, wenn man das beim Einsteigen angibt, direkt an der Pier abgesetzt von der Seaport Linie. Man muss nicht erst zur South Station und in den Linienbus.

Nach Boston kommt wieder ein Seetag mit der Lizenz zum Faulenzen. Frau gönnt sich eine wohltuende Massage im Wellnessbereich. Außerdem werden die Koffer Probe gepackt, denn wir wollen damit keine wertvolle Zeit in New York verschwenden.

Da wir über Nacht in New York liegen werden, findet bereits heute die Farewell-Party statt. So langsam wird uns bewußt, dass die Reise bald zu Ende ist. Aber es ist auch ein bißchen verrückt: Einerseits ein bißchen Abschiedsschmerz, andererseits liegt ja der Höhepunkt noch vor uns: New York! Deshalb sieht auch die Farewell Party eher wenig von uns. Wir haben beschlossen, ohne Rücksicht auf das Wetter das Einlaufen mitzuerleben. Dafür heißt es, sehr früh aufzustehen.
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Montag, 5. März 2012, 21:33

Indian Summer mit AIDAaura 22.09.-02.10.2011: New York 01.10.-02.10.11

Um kurz nach 5 klingelt der Wecker. Welch eine unchristliche Zeit im Urlaub! Und welch ein aufregender Tag liegt vor uns!

Es ist windig, ziemlich kalt - und es regnet. Wir ziehen so ziemlich alles an, was wir an warmen, wasserdichten Klamotten in der Kabine finden können, und dann nix wie raus auf´s Außendeck. In der Anytime Bar wird Frühaufsteher-Kaffee ausgeschenkt. Mit unserer Tasse suchen wir uns einen Platz auf der Backbordseite. Weil das Wetter so schlecht ist, haben es sich viele anders überlegt und sind wieder schlafen gegangen (oder gar nicht erst so früh aufgestanden). Jedenfalls bleibt die erwartete Drängelei an Deck aus. Was für ein Erlebnis ist schon diese Fahrt den Fluss hinauf mit den Lichtern an beiden Ufern!


Unter der großen Brücke begegnet uns ein Frachtschiff. Nicht weit hinter uns hat die Norwegian Jewel (die uns seit Halifax "verfolgt") den gleichen Weg.



Gegen 6.30 Uhr kommt dann auf Backbord die Freiheitsstatue in Sicht. Es ist noch dunkel, aber der erste Lichtstreif des beginnenden Sonnenaufgangs zaubert eine magische Atmosphäre. Gänsehaut-Feeling! Da es immer noch regnet, geben die Fotos dieses Erlebnis nicht annähernd wieder.


Freiheitsstatue in Sicht!

Jetzt kommt Manhattan in Sicht mit seinen erleuchteten Hochhäusern, hinter denen langsam die Sonne aufgeht. Wow!

Manhattan

Kathrin meint, sie wäre jetzt gerne noch hinter der großen Brücke. Dann hätten wir das alles noch vor uns und es wäre nicht schon bald vorbei.

Um kurz nach 7 Uhr verlassen wir unseren Beobachtungsposten. Wir hatten schon früh die Klimaanlage in der Kabine auf "Saunatemperatur" eingestellt. Zusammen mit einer heißen Dusche hilft das, uns wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Wir frühstücken sehr reichlich (mal wieder), denn wir ahnen schon, dass diese Stadt uns so ziemlich alles an Energie abverlangen wird.

Stichwort Frühstück: AIDA bietet zum Einlaufen in New York ein Champagnerfrühstück im Rossini für - wenn ich mich richtig erinnere - um die 25 € an. Muss auch schön sein, wir waren aber auf dem Außendeck direkt an der Reling "näher dran".

Kurz nach 8 Uhr ist das Schiff zum Landgang freigegeben. Punkt 8.20 Uhr betreten wir das erste Mal New Yorker Boden.

Der Kreuzfahrthafen Manhattan liegt sehr zentral, ca. 20 Gehminuten vom Times Square entfernt.

Wir haben vor der Reise über das Internet einen 2 Tage gültigen New York Pass incl. Buspauschale gebucht. (Wer einen frühen Rückflug hat, kann das auch für nur 1 Tag Gültigkeit bekommen. Wer individuell noch ein paar Tage dranhängt, kann den Pass auch für länger - bis zu 7 Tage - kaufen.) Die Buspauschale berechtigt während der Gültigkeitsdauer des Passes zur Nutzung aller Linien der Stadtrundfahrtbusse von CitySights und enthält auch eine Nachtfahrt. Man bekommt einen Stadtplan dazu, auf dem alle Haltestellen und die in ihrer Nähe befindlichen Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind. Der Pass beinhaltet freien Eintritt zu 55 Sehenswürdigkeiten von MoMa bis Fähre zur Freiheitsstatue oder "behind the Scene"-Touren z.B. in der Carnegie Hall. Es ist ein kleiner Reiseführer dabei, in dem alle Attraktionen ausführlich auch auf Deutsch beschrieben sind incl. Öffnungszeiten und Adresse. Das Gesamtpaket incl. Versand nach Deutschland hat für uns beide zusammen ca. 300 $ gekostet.

Alles schafft man eh nicht. Wir haben uns schon vor der Reise einen Plan zurechtgelegt, was wir unbedingt machen wollen. Mit dem Voucher für die Buspauschale in der Hand nehmen wir uns erstmal ein Taxi zum Times Square, da ich nicht so gut zu Fuß bin (knapp 10 $). Im "Planet Hollywood Visitor Center" müssen wir den Voucher gegen Bustickets eintauschen. Ein paar Häuser weiter fahren ab 9 Uhr die Busse der Downtown Linie ab. Wir stehen aber erstmal mitten auf diesem schon am Morgen quirligen Platz und staunen einfach nur. Kathrin, die aus Hamburg kommt, schwört mir, ihre Heimatstadt nie wieder eine Großstadt zu nennen. Ich bin jetzt schon überwältigt von den Hochhäusern ringsum, der Geräuschkulisse, den Neonreklamen, der Aktivität um mich herum.


Times Square

Irgendwann reißen wir uns los und steigen in den Bus. Es sind oben offene Doppeldeckerbusse, in denen man nur oben sitzen kann. Vorteil: Tolle Sicht von da oben auf allen Plätzen und keine dreckigen Fensterscheiben, die beim Fotografieren stören. Nachteil: Bei Regen ist man trotz der vom Reiseführer ausgeteilten Regenumhänge ruck-zuck pitschnass.

Erstmal lässt der Regen aber nach. Wir fahren und staunen




und realisieren erst so langsam, dass das hier wirklich real ist.



Kurz nach 10 Uhr erreichen wir die Haltestelle Battery Park. Von hier fahren die Fähren zur Freiheitsstatue ab. Wir lösen also unseren Pass hier das erste Mal ein und bekommen Tickets für die Fähre, die ansonsten etwa 13 $ pro Person kosten. Sicherheitskontrollen wie auf dem Flughafen. Lange Schlangen (als wir zurückkommen, ist die Schlange derjenigen, die erst hinwollen, aber etwa 2-3 Mal so lang!). Der Check-In bei AIDA geht schneller
Im Ernst, nach der Sicherheitskontrolle dauert es nochmal gute 20 min, bis alle schon durchgecheckten Leute auf dieser Fähre sind!


Fähre von "Statue Cruises"

Die Fähre fährt vom Battery Park erst nach Liberty Island, dann nach Ellis Island und von da zurück zum Battery Park.

Miss Liberty wird ja bis 2014 einer Schönheitskur unterzogen. Ich weiß daher nicht so recht, ob sich für diejenigen, die dieses und nächstes Jahr fahren, der Besuch von Liberty Island (der Insel, auf der die Freiheitsstatue ist) wirklich lohnt. Wir hatten ja noch Glück, denn sie wurde erst am 4. Oktober geschlossen!


Wir besteigen also nach all der Warterei um kurz vor 11 Uhr die Fähre und sind nach ein paar Minuten – mit grandiosem Blick auf Manhattan unterwegs – an der Anlegestelle auf Liberty Island. Tickets für eine Innenbesichtigung bzw. die Aussichtsplattform im Sockel sind nicht mehr zu kriegen – bis zum Schließungstermin ausverkauft. Die Freiheitsstatue auf ihrem 47 m hohen Sockel ist auch so beeindruckend genug.

Freiheitsstatue

Wir spazieren durch den die Statue umgebenden Park, genießen vom Ufer aus wieder den Blick auf Manhattan und betrachten die Denkmäler für alle, die am Projekt „Freiheitsstatue“ beteiligt waren. Die Sonne hat inzwischen übrigens gewonnen, und nur der Blick auf die Uhr hilft uns, den Weg zum Anleger und auf die nächste Fähre einzuschlagen. Sicherheitskontrollen gibt es jetzt keine mehr – es sind ja nur durchgecheckte Leute auf die Insel gekommen.

Nächster Halt: Ellis Island. Auf der Insel der Hoffnung und der Tränen verlassen wir die Fähre wieder, um uns das Einwanderermuseum anzusehen. Die lange Schlange an der Kasse und die Tatsache, dass dieses nicht in unserem Pass inclusive ist, lassen uns den Plan ändern. In der Eingangshalle, die man auch ohne Ticket betreten kann, bekommen wir einen ersten Eindruck. Im ehemaligen Speisesaal des Aufnahmelagers Ellis Island ist eine Cafeteria untergebracht, und wir beschließen, wie echte Einwanderer hier was zu essen und dann nach Manhattan zurückzufahren. Unnötig zu erwähnen, dass wir uns auch hier eine Portion teilen…

Zurück am Battery Park kommt auch gleich der nächste Rundfahrtbus von CitySights (die fahren zwar laut Plan alle 20 min, aber es fühlte sich deutlich dichter an). Also nix wie rein und den Rest der Downtown Runde genießen. Mich faszinieren die metallenen Feuertreppen an den Außenwänden der älteren Hochhäuser.

Jetzt fängt es wieder an zu regnen. Nach kurzer Zeit sind wir durchnässt und durchgefroren. Unser Plan war ohnehin, dem Rockefeller Center einen Besuch abzustatten, also steigen wir hier aus. An der Kasse kommen uns jede Menge Leute entgegen. Die Kassiererin fragt jeden, der heute hochwill, ob man das ernst meint. Es sei nur 50% Sicht, und morgen soll das Wetter besser werden. Die meisten kehren um. Wir haben den Tag morgen schon verplant, der Gedanke, nass und frierend wieder in den Bus zu steigen, schreckt uns auch, und außerdem – bei schönem Wetter kann das jeder! Wir halten der Dame an der Kasse also trotzig unsere New York-Pässe entgegen und schlagen ihre Warnung in den Wind. Ohne den Pass hätten wir ca. 23 $ pro Person bezahlen müssen. Die Fahrt mit dem Aufzug in den 67. Stock zur Aussichtsplattform „Top of the Rock“ ist schon ein Erlebnis für sich. Wer schnell seekrank wird, könnte hier aber „aufzugskrank“ werden. Es geht in einem Wahnsinnstempo nach oben, und als der Fahrstuhl anhält, meldet der Magen kurz, dass er noch da ist. Oben gibt es eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte des Rockefeller Centers, einen kleinen Souvenirshop – und die Aussichtsplattform.

Wir halten den Atem an. Uns fehlen erstmal die Worte. Wow! Ist das ein Gefühl, Hochhäuser UNTER SICH zu haben. Wir hätten denen auf´s Dach spucken können, wenn die Sicherheitsabsperrung nicht gewesen wäre!


Top of the Rock

Und dieses Schauspiel mit den Wolken, die mal testen wollen, wer nun höher ist – die Häuser oder die Wolken? Wir bleiben ziemlich lange oben und genießen diesen Ausblick. Ab und zu kämpft sich die Sonne mal ansatzweise zwischen den Wolken durch und verschwindet dann wieder.

New York von oben

Klar hätten wir ohne die Wolken und bei Sonne weiter gesehen – aber besser wohl nicht, denn dieses Schauspiel wäre uns dann entgangen. Und der Anzahl von Menschen nach zu urteilen, die uns an der Kasse wieder entgegenkamen, wäre es auch deutlich voller gewesen.

Wir steigen unten wieder in den nächsten Bus und fahren die Runde zu Ende. Es regnet (immer noch). Als wir am Times Square ankommen, ist noch etwa eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt der Nacht-Tour, die in unserer Buspauschale inclusive ist. Entweder, wir begeben uns jetzt zurück zum Schiff und unter die heiße Dusche (was dann wahrscheinlich heißt, dass wir zu bequem sein werden, nochmal raus zu gehen in den Regen) oder wir trinken bei Starbucks einen riesigen Becher heißen Kaffee und machen die Nachttour mit. Es siegt – ja, soll ich das Fatalismus nennen? Falls wir uns eine Erkältung wegholen sollten, dann kommt die sowieso, denn wir sind ja schon den ganzen Nachmittag mehr oder weniger nass und kalt. Dann kommt es jetzt auf 3 Stunden mehr oder weniger auch nicht mehr an! Also trinken wir bei Starbucks einen Cafe Americano. Vorsicht! Dieser Kaffee könnte Tote aufwecken! Ich habe noch nie so starken Kaffee getrunken. Wir sind wieder warm – und hellwach.

Die Nachttour ist trotz strömenden Regens ein grandioses Erlebnis. Wir fahren Teile der bereits abgefahrenen Route im Dunkeln nochmal – obwohl „dunkel“ in dieser Stadt ein relativer Begriff ist. Über die Manhattan Bridge geht es mit Blick auf die Brooklyn Bridge rüber nach Brooklyn und nach einer kurzen Runde wieder zurück.

Nachttour

Nach etwa 2,5 Stunden stehen wir so gegen 21 Uhr wieder auf dem Times Square – und sind mal wieder in einer anderen Welt! Auch wenn man diesen Platz, der auch nachts taghell ist, schon tausend mal im Fernsehen gesehen hat – es ist unbeschreiblich (und unbegreiflich) hier zwischen all den Menschen und den bunten Neonreklamen zu stehen und das alles einfach auf sich wirken zu lassen.

Jetzt sind wir nach 13 Stunden (das Einlaufen nicht mitgerechnet) „New York pur“ aber plötzlich k.o. Ein Taxi bringt uns zurück zum Schiff. Mit Blick auf die Skyline von Manhattan gönnen wir uns einen Abschiedscocktail. Die Koffer werden fertig gepackt und wir fallen in die Betten.

Wer sonst die Abreiseinformation von AIDA gerne schwänzt, sollte auf dieser Tour eine Ausnahme machen (findet am letzten Seetag statt). Aufgrund von Vorgaben der amerikanischen Behörden ist das Abreise-Procedere nämlich anders, als man es von AIDA kennt:

Bis 12 Uhr müssen alle (auch die Pauschalgäste, die später fliegen) das Schiff und den Hafen verlassen haben. Mitsamt allem Gepäck! Es gibt keine Möglichkeit, dieses wie sonst üblich im Hafen zu lagern. Wer das Schiff vor 9.30 Uhr verlässt, muss das Gepäck selbst von Bord bringen. Wer zwischen 9.30 und 12 Uhr auscheckt, stellt den Koffer wie üblich nachts vor die Kabinentür.
Wer den Transfer über AIDA hat, kann die Koffer im Transferbus lassen und bei spätem Transfer nochmal in die Stadt. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, sind die Transferbusse aber erst gegen 10 Uhr da. Wer am Abreisetag einen Ausflug über AIDA gebucht hat, kann auch den Koffer mit in den Bus nehmen, denn die Ausflüge enden alle am Flughafen. (Achtet bei der Ausflugsbuchung darauf, an welchem Flughafen der Ausflug endet! Von JFK fliegen, aber in Newark abgesetzt werden, ist wahrscheinlich ungünstig…)
Für Individualisten wie uns, die den Transfer nicht über AIDA haben und auch nicht einen der (ziemlich teuren) sogenannten „Abreiseausflüge“ buchen wollen, stellt sich die Frage: „Quo vadis, Koffer?“. Unser individuell gebuchter Transfer nach Newark geht um 16 Uhr, wir fliegen 20.15 Uhr. Haben wir extra so gelegt, um noch viel Zeit für New York zu haben. Von 12 bis 16 Uhr mit Koffer durch die Stadt? Nee, geht gar nicht!
Dank der Kreuzfahrt-Foren im Internet finden wir bereits vorher die Firma Schwartz Travel Service. Die sitzt nicht weit vom Kreuzfahrtterminal Manhattan entfernt in der 36. Straße und bietet tageweise Aufbewahrung von Gepäck gegen 10 $ Gebühr pro Tag und Koffer an.


Wir verabschieden uns also schon um kurz nach 8 Uhr etwas wehmütig von der immer noch lächelnden AIDAaura und nehmen ein Taxi in die 36. Straße West, Hausnummer 355 (oder so – jedenfalls irgendwas in den 300ern war´s). Kostet nicht mal 10 $. Von den Äußerlichkeiten darf man sich hier nicht abschrecken lassen – das Haus ist ziemlich runtergekommen und der Empfangsraum könnte mal einen Besen und die Anwesenheit eines Mülleimers vertragen. Es hat aber alles tadellos geklappt – auch mit der Rückgabe der Koffer.

Die Koffer sind wir also schnell los und gehen zu Fuß zum Times Square (10 min in sehr gemächlichem Tempo, denn unser Handgepäck schleppen wir ja nun doch mit). Wir besteigen jetzt den Bus der Uptown & Harlem Tour. Diese führt um den Central Park herum und nach Harlem. Bei jetzt strahlendem Sonnenschein genießen wir die Aussicht auf den Park und die sichtlich teuren Häuser entlang der 5th Avenue. Da wir nicht unbegrenzt Zeit haben, aber noch möglichst viel sehen wollen, bleiben wir ziemlich lange im Bus, ohne unterwegs auszusteigen.

Harlem habe ich mir anders vorgestellt. Es sieht nicht so ärmlich oder runtergekommen aus, wie ich befürchtet hatte. Die Stadtführerin erzählt, dass hier in den letzten Jahren viel Renovierungsarbeit geleistet wurde, um das Image des Stadtteils zu verbessern. Für Fans von Michael Jackson: Wir kommen auch am legendären Apollo vorbei. Wer mag, kann in der Nähe aussteigen.

Apollo

Der Bus schwenkt jetzt auf die „Museum Mile“ ein, den Teil der 5th Avenue entlang des Central Parks, wo viele berühmte Museen liegen, z.B. das Metropolitan und das Guggenheim.

Guggenheim Museum

Kathrin möchte einen kleinen Spaziergang im Central Park machen, ich möchte wenigstens mal die Nase ins Metropolitan Museum stecken. Wir steigen also am Metropolitan Museum aus. In der Nähe ist ein Eingang in den Central Park, und wir genießen unseren Spaziergang entlang eines Trinkwasser-Reservoirs mit dem klangvollen Namen „Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir“. Eine Hinweistafel verrät, dass dies hier die bevorzugte Joggingstrecke eben jener Dame war und daher das Reservoir nach ihr benannt wurde.

Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir

Wir haben jetzt noch knapp 2 Stunden Zeit – und Hunger. Wir können mit unseren New York Pass die Warteschlange an der Kasse des Metropolitan Museum links liegen lassen und bekommen am eigentlich für Gruppen vorgesehenen Schalter unsere Eintrittskarten, die normalerweise 25 $ pro Person kosten. Wir testen jetzt als erstes die Cafeteria im Untergeschoss – und diesmal stehen vor uns auf dem Tisch auch 2 Portionen. ..

Metropolitan Museum

Gestärkt stürzen wir uns auf die erlesene Kunst aus aller Welt. Ich könnte allein in diesem Museum mindestens 3 Tage verbringen – es gibt an der Kasse sogar Wochen-Pässe zu kaufen! 1 ½ Stunden reichen hier so ansatzweise für einen ersten Eindruck.

Mit Blick auf die Uhr reißen wir uns los und steigen wieder in den Bus, um zurück zum Times Square zu gelangen. Von da laufen wir zu Firma Schwartz, holen die Koffer und fahren mit einem Taxi zurück zum Kreuzfahrtterminal.

Hier soll unser Transfer uns abholen. Tut er aber nicht. Ich lasse Kathrin mit den Koffern am vereinbarten Treffpunkt zurück und suche im Terminal nach irgendeiner offiziell aussehenden Person. Die ist schnell gefunden in Gestalt einer Mitarbeiterin des Kreuzfahrtterminals. Sie lässt sich das Ticket zeigen, ruft bei der Firma an – und stellt fest, dass wir vergessen wurden! Sie lässt sich bestätigen, dass wir unser Geld wiederkriegen, gibt mir für den Fall irgendwelcher Probleme ihre Karte und rät uns, ein Taxi nach Newark zu nehmen.

Das tun wir dann auch. Unterwegs überholt unser sichtlich schadenfroher Taxifahrer grinsend den Kleinbus des Flughafentransferunternehmens. Wir sind also pünktlich da (und die Rückerstattung der vorausbezahlten Transferkosten hat später problemlos geklappt – das hatte ich so nicht erwartet, denn die Zusage war ja nur mündlich gegeben worden).

Am Check-In sammelt ein Lufthansa-Mitarbeiter die kleinen grünen Kärtchen aus den Pässen wieder ein. Die muss er bei der Flughafenpolizei abgeben. Passt also um Himmels Willen auf Eure Kärtchen auf! Wer die bei der Ausreise nicht wieder abgibt, wird 90 Tage nach dem Einreisedatum in den USA zur Fahndung ausgeschrieben – es könnte ja sein, dass Ihr illegal eingewandert seid. Wenn man dann irgendwann mal wieder in „God´s own country“ einreisen will, könnte es Schwierigkeiten geben.

Nach einem ereignislosen Nachtflug landen wir pünktlich in München, und auch der Anschluss nach Hamburg klappt problemlos. Am Flughafen stehen Kathrins Eltern mit Blumen, Kaffee & Kuchen und jeder Menge Neugier im Gepäck. Wir sitzen noch eine Weile in Kathrins Wohnung zusammen und „klönen“, wie wir Norddeutschen sagen (für alle, die kein plattdeutsch können: wir erzählen). Meinen Rücktransport nach Lübeck übernehmen auch Kathrins Eltern – und damit ist diese Traumreise Vergangenheit. Von den Erinnerungen werden wir noch lange zehren können.
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Dienstag, 6. März 2012, 18:02

Kleiner Nachtrag

Links zu den Unternehmen, wo wir den Flug und unsere Ausflüge gebucht haben, sowie zu der Gepäckaufbewahrung in New York gerne per P.N. - ich will ja hier keine Werbeveranstaltung aus einem Reisebericht machen.Wer noch Infos zu Kanada (auch Zielen für "Landurlaub" vor/nach der Kreuzfahrt oder ganz ohne Schiff braucht) kann sich melden. Ich sitze durch die kanadischen Freunde sozusagen "an der Quelle".

@Christine: Ich hoffe, der Link zur Nationalparkverwaltung ist o.k., ansonsten bitte löschen.

Fotos sind schon ausgesucht, vielleicht kriege ich es ja hin, die noch einzubinden. Sind per Mail an Christine geschickt.
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Dienstag, 6. März 2012, 18:22

Hallo Antje!

Dein Bericht ist ja der absolute Wahnssinn - die Fotos zum Reisebericht Indian Summer mit AIDAaura Montreal-New York habe ich alle auf den Kids on Cruise Server geladen - Du Findest sie hier (copyright verbleibt natürlich bei Dir) http://www.kids-on-cruise.de/aidaaura-ny-montreal.html - Du kannst sie, falls Du magst, über den Bilder Link (Bilder Symbol im Eingabe Fenster) nun alle an beliebiger Stelle einfügen. Die Forensoftware fügt sie dann automatisch in passender Größe hier ein.
Da sie schon auf dem Server liegen, gibt es jetzt auch keine Probleme beim Einbinden - egal wieviele etc - die Bilder werden beim Klick darauf automatisch vergrößert.

Es sind traumhafte Fotos von einer noch traumhafteren Reise - hach...wie ich mich auf diese Reise FREUE!! :give_heart: :give_rose: Und informative Links sind doch gerade super!!! .o)=
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Dienstag, 6. März 2012, 21:23

Das einfügen ist ganz einfach (wenn man es weiss, sorry...hatte ich vergessen zu erklären) - also, Du suchst ein Bild auf Deiner eingerichteten Galerieseite aus, klickst einmal drauf,damit es sich vergrößert und klickst dann kurz mit rechts - dabei sollte sich ein kleines Auswahlmenü öffnen - wo Du "Bild URL kopieren" auswählst.

Im Text hier klickst Du dann an gewünschter Stelle auf das Bild Symbol und fügst in dem Eingabefenster einfach diese URL per strg+V (oder Rechtsklick "einfügen") ein.

Der Link sollte in etwa so aussehen (dann weißt Du, dass Du den richtigen Link hast , die nummern ändern sich hinten, aber der vordere Adressenteil bleibt immer gleich - Du hast Deinen eigenen Ordner auf dem Server :o) also so z.b. (Montreal Notre Dame habe ich schon korrigiert) http://www.kids-on-cruise.de//mediapool/81/811807/images/Indian_Summer_Antje_G/IMG_2672.JPG (<--- nur der hintere Teil ab IMG ändert sich je nach Bildnummer, der vordere müsste so aussehen wie in diesem Beispiellink)

Lieben Gruß Tine
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Dienstag, 6. März 2012, 21:28

Danke, jetzt klappt es!

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Mittwoch, 7. März 2012, 09:24

SUPER....hach...soviel Vorfreude und solange noch....

Die Links zu den Ausflugsanbietern etc kannst Du übrigens sehr gerne posten! Gerne auch bei den Ausflugstipps! .o)= und liebe Grüße Tine
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Mittwoch, 7. März 2012, 14:50

Selber Schuld...

... dass es noch so lange dauert - Du hast ja auf nächstes Jahr umgebucht.

Andererseits ist die Vorfreude so länger. Wir haben auch ca. 1 Jahr vor dem Abflug angefangen, uns "intensiv" mit dieser Reise zu beschäftigen.

Ich hänge gleich eine Linksammlung an den Bericht an. Bei den Ausflugstipps gibt es zwar die Rubrik "Karibik/USA", aber Kanada fehlt bzw. ich hab´s überlesen.

Links, von denen Du meinst, dass sie in diesem Forum nix zu suchen haben, kannst Du gerne wieder löschen. Die Linksammlung wird ein extra Beitrag.

Nehmt Ihr mich nächstes Jahr als blinden Passagier mit?
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Mittwoch, 7. März 2012, 15:20

Linksammlung zum Reisebericht

Hier die versprochene Linksammlung:

Flüge gebucht über Canada Reise Dienst Hamburg:
www.crd.de
Die stellen im übrigen auch Pakete für individuelle Aufenthalte vor/nach der Kreuzfahrt zusammen.

Tourismus-Infoseite Montréal (auch mit kurzen Filmen):
http://www.tourisme-montreal.org/ (englisch) bzw. http://www.tourisme-montreal.org/Accueil (französisch)

Notre Dame de Montréal:
http://www.basiliquenddm.org/ (französisch) bzw. http://www.basiliquenddm.org/en/ (englisch)

Tourismus-Infoseite Quebec City / Ville de Québec:
http://www.quebecregion.com/en (englisch) bzw. http://www.quebecregion.com/fr (französisch)

Pier 21 Einwanderermuseum Halifax:
http://www.pier21.ca/ (Sprache stellt man auf der Startseite selbst ein, englisch oder französisch)

Maritimes Museum Halifax (mit Titanic-Abteilung):
http://museum.gov.ns.ca/mmanew/en/home/default.aspx

Zitadelle Halifax:
http://www.pc.gc.ca/lhn-nhs/ns/halifax/index.aspx

Acadian Maple (Ahornsirupfabrik Upper Tantalon):
http://www.acadianmaple.com/
Europavertretung in der Schweiz: http://www.ahornsirup.ch/

Nationalparkverwaltung Bar Harbor:
www.acadiamagic.com

Olli´s Trolley:
http://www.acadiaislandtours.com/

Fahrplan der Nationalparkshuttlebusse:
http://www.exploreacadia.com/ (achtet auf die Saison, im Herbst ist der Fahrplan etwas ausgedünnt!)
Fahrpläne für die Saison 2012 kommen im Juni 2012

Tourismus-Infoseite Boston:
http://bostonusa.com/visit

unser Stadtrundfahrtticket in Boston war von dieser Firma
http://www.historictours.com/
gebucht hatten wir dieses und auch die Stadtrundfahrt in Ville de Quebéc über www.viator.com/de

mit Kindern könnte diese Stadtrundfahrt in Boston interessant sein mit einem Amphibienfahrzeug (sie endet im Hafen und die Fahrzeuge stehen direkt am Anleger, wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt. Man braucht nicht mal Tickets vorab zu buchen.) http://www.bostonducktours.com/

New York Pass:
http://www.newyorkpass.com/

Gepäckaufbewahrung in New York:
http://schwartztravel.com/luggagestorage.html


Viel Spass beim Planen Eurer Reisen!
bisher: Skandinavien (1x Hurtigruten, 3x AIDA) / Kanaren (3x AIDA, 2x Mein Schiff) / WMM (AIDA) / ÖMM (Mein Schiff) / Nordamerika (AIDA) / Nordeuropa Metropolen (AIDA)
Australien & Neuseeland (Celebrity) www.antjeinaustralienundneuseeland.blogspot.de / Norwegian Escape HH-Southampton 2015
bald: AIDAsol Westeuropa 2016 / Mein Schiff 2 Kanaren 2017 / Celebrity Equinox WMM 2017 / Mein Schiff 4 Kanaren 2018

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AntjeG« (11. März 2012, 12:03)


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20

Mittwoch, 7. März 2012, 15:42

.o)=
Liebe Grüße
Britta


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